Freitag, 1. April 2016

George R.R. Martin Die Flamme erlischt - Simones Rezension


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Diesmal stelle ich euch meinen ersten je komplett gelesenen Sci-Fi-Roman vor. Zwar schaue ich sehr viele Filme und Serien dieses Genres und habe auch schon in den ein oder anderen "Star Trek"-Roman (welche sich im Schrank meiner Schwester tümmeln) reingeschnuppert, aber irgendwie habe ich nie WIRKLICH angefangen eines der Bücher zu lesen. Deshalb an der Stelle ein Dankeschön an den Verlag, denn es wird definitiv nicht die letzte Sci-Fi-Geschichte gewesen sein, die ich gelesen haben werde.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
George R. R. Martin entführt uns hier in eine riesige neue Welt, voller Planeten, die nur darauf warten entdeckt zu werden und dabei handelt es sich hier im Übrigen um seinen aller ersten Roman von 1977(!). Im Prolog führt uns Martin erst einmal in sein erdachtes Universum ein und konzentriert sich dabei vor allem auf den Planeten Worlon. Auf diesem fand ein riesiges Festival statt und zu Ehren jeder Kultur/jedes Planeten der Außenwelt wurde auf Worlon eine Stadt errichtet. Nun aber stirbt der Planet langsam und fast jeder Mensch oder anderes Lebewesen ist abgewandert.
Gwen und ihr "Ehemann" Jaan uns dessen "Wahlbruder" sind ein paar der Wenigen, die sich noch auf dem Planeten befinden. Dirk wiederum, Gwens ehemaliger Geliebter, empfängt durch einen magischen Gegenstand einen Hilferuf von Gwen. Diese liebt ihren "Ehemann" zwar, aber irgendwie hat sie sich nur ihn in verliebt und in seine Kultur eingeheiratet, weil Sie noch über Dirk hinweg kommen musste und das Ausmaß von Jaans Kultur nicht recht erfassen konnte. Dies muss Ihr im Verlauf der Geschichte jedoch erst klar gemacht werden, denn ihre Position gleicht mehr einer Sklavin, als der einer Ehefrau. Die erste Bezugsperson für einen Mann ist dabei nämlich nicht seine Frau, sondern der "Wahlbruder" und eigentlich ist es auch mehr einen Dreierbeziehung als die typische Monogamie. So kommt es also dazu, dass Dirk Gwen aus den Fängen dieser Kultur befreit und als Dank werden die beiden von Menschenhändler gejagt und ein zweiter sehr actionreicher Teil des Buches inkl. Kampf und spannender Flucht folgt ;)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover finde ich wunderbar simpel gehalten, mit dem Sterbenden Planeten, der immer kälter wird, da er sich von seiner Wärmequelle entfernt. Außerdem ist es auch ein schönes Sinnbild für die erloschene Liebe zwischen Gwen und Dirk und den Zweifeln von Gwen an ihrer Liebe zu Jaan.
Zudem sieht es auch viel besser aus, als die alten Cover des Romans (stöbert doch einfach mal im Netz nach den anderen Varianten).

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Es handelt sich hierbei um einen gelungenen Sci-Fi Roman, dessen Universum noch sehr viel Platz für weitere Geschichten lässt. Man merkt zwar teils, dass Martin diesen Roman an seinen Anfängen geschrieben hat, dennoch ist er vielen Autoren gleichzeitig um Welten voraus. Einziges Manko für mich ist, dass jeder Charakter gefühlt 5 Namen und Titel hat und man muss aufpassen nicht durcheinander zu kommen. Martin wirft auch gern Namen von zig Planeten etc. was zum einen eine reisige Welt erschafft, aber weniger wäre manchmal mehr gewesen. Dennoch bleibt es hier bei jammern auf hohem Niveau.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Jedem der Gerne neue Welten Entdecken will und sich für Sci-Fi interessiert, dem leg ich dieses Werk ans Herz und für Martin-Fans ist es sowieso ein Muss einen Blick in seinen ersten Roman zu werfen (ansonsten bist du wohl kein wahrer Fan *lach*). Und ich werd mich jetzt wohl mal daran machen, mir meinen nächsten Sci-Fi-Roman auszusuchen^^
Simone
von Nickypaulas Bücherwelt



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