Mittwoch, 24. August 2016

Das Joshua-Profil und die Blutschule Sebastian Fitzek





Schriftliche Rezension:


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Die beiden Werke „Das Joshua-Profil“ und „Die Blutschule“
sind direkt miteinander verknüpft, denn der Protagonist aus Ersterem ist von Beruf her Autor und dessen Erstlingswerk ist kein geringerer Horrorthriller als „Die Blutschule“. Für ein komplettes Verständnis muss man nicht zwangsläufig beide Bücher lesen. Da einige(wenige) Auszüge der Blutschule im Joshua-Profil enthalten sind und die Story auch indirekt erläutert wird, bekommt man alle wichtigen Informationen auch so. Dennoch fand ich es für die Charaktertiefe und doch auch vor allem für den Schluss interessant und erfüllender, die Blutschule gelesen bzw. gehört zuhaben. Die Blutschule kann man genauso als einzelnen Roman lesen. Möchte man aber dennoch beide Bücher lesen, dann empfiehlt es sich unbedingt, mit der Blutschule zu beginnen, da sonst im Joshua-Profil zu viel über den Handlungsverlauf und den Ausgang der Geschichte berichtet wird.
Und noch eine Anmerkung: Ich habe in diesem Falle nicht das Buch gelesen, sondern das Hörbuch (gelesen von Simon Jäger) gehört.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Max Rhode ist ein Autor, der bisher nur mit seinem Debütroman „Die Blutschule“ wirklich Erfolg hatte und danach kein nennenswertes Werk mehr veröffentlicht hat. Zusammen mit seiner Frau hat er eine Tochter (aber keine leibliche), doch diese verschwindet plötzlich spurlos. Jeder denkt, Max Rhode hat seine eigene Tochter entführt, doch er erzählt eine ganz andere Geschichte. Lügt Max? Oder ist er wirklich nicht der Täter? Kann er sich nur nicht mehr genau an die Geschehnisse erinnern? Die Suche nach seiner Tochter hat für Max Rhode äußerte Priorität, ganz glich ob er polizeilich gesucht wird, ganz gleich wer sonst noch hinter ihm her ist und mit wem er sich Verbünden muss. Denn sein Bruder Cosmo greift ihm spontan unter die Arme, haben jedoch beide eigentlich Jahre keinen wirklichen Kontakt gehabt, da Cosmo in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt saß.
Was wiederum das Joshua-Profil ist und was für eine Person Joshua ist, das sei an dieser Stelle dann doch lieber noch unerwähnt.


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Thriller typisch ist das Cover wieder sehr schlicht und auch dunkel gehalten und die Verknüpfungen, die die Fäden zwischen den Händen ziehen, wirken gleichzeitig wie Fallstricke. Alles sehr passend. Wie es jedoch mit den Einfügungen des Romans „Die Blutschule“ aussieht, kann ich an dieser Stelle nicht sagen, da ich ‚nur‘ das Hörbuch gehört habe.
Dieses hat, wie immer bei Fitzek, Simon Jäger eingelesen und es ist mir wie immer eine Freude gewesen ihm zuzuhören. An dieser Stelle möchte ich aber kurz anmerken, dass „Die Blutschule“ jedoch von David Nathan gelesen wird, was ich zum einen stimmlich sehr passend finde, da es sich dabei um einen Horrorroman handelt und Nathans Stimme etwas rauer ist, zum anderen hilft dies, damit die beiden Romane nicht zu sehr ineinander verschwimmen. Perfekte Lösung!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Einen Thriller von Fitzek der das Thema Verschwörung anreißt gab es zumindest schon mit Noah, wobei ich persönlich sagen muss, dass mir die Variante in „Das Joshua-Profil“ auf jeden Fall besser gefallen hat, vor allem wenn ich die Enden der Romane vergleiche, mag ich Fitzeks neusten Streich einfach lieber.
Ich fand es sehr gut, „Die Blutschule“ vorher gelesen zu haben, denn so hatte man gleich zu Beginn ein Bild von Max Rhode und es musste sich nicht erst aufbauen, was um keines Willen heißt, dass es sich nicht vertieft hat ;) Irgendwann hatte ich zwar eine Ahnung was es mit Max Roman auf sich hat, allerdings gab es noch einige Wendungen, die ich so nicht genau vorausgesehen habe und das macht schließlich einen guten Thriller aus!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Es war interessant zu sehen wie lange der Roman ohne „den Titelgebenden“ aushalten kann. Besonders mochte ich auch, dass Fitzek einen Autor seinen Protagonisten sein lässt, der durch seine Recherchen etc. gut und gern ein Psychopath sein kann. Und GANZ besonders fand ich es natürlich, dass er „Die Blutschule“ wirklich veröffentlicht hat uns so zwei Romane geschaffen hast, die direkt miteinander kombinierbar sind.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Fitzek-Fans ist es eigentlich schon fast ein Muss diesen Roman ihr Eigenen zu nennen, aber auch andere Thrillerleser dürfen gern den Blick wagen. Im Gegensatz zur Blutschule fand ich diesen Band auch nicht zu blutig oder dergleichen, eben eher wieder ein ‚typischer‘ Psychothriller gwürzt mit etwas Verschwörungstheorie.

Ansonsten dürfen gern alle begeisterten Thrillerleser durch die Buchseiten blättern oder sich dem Hörgenuss Simon Jägers ergeben.

Simone
von Nickypaulas Bücherwelt

4/5 Sternen


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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Der Roman „Die Blutschule“ ist ein Buch aus einem Buch, darauf sollte schon der Autor hinweisen, denn Sebastian Fitzek schreibt hier als Max Rhode. Und Herr Rhode ist kein geringerer als Fitzeks Portagonist aus „Das Joshua-Profil“.
Die Bücher sind also miteinander verknüpft, wobei man nicht zwangsläufig beide für ein komplettes Verständnis lesen muss. Die Blutschule kann man auch gern als einzelnen Roman lesen. Möchte man aber dennoch beide lesen, dann empfiehlt es sich unbedingt, mit der Blutschule zu beginnen, da sonst im Joshua-Profil zu viel über den Handlungsverlauf und den Ausgang der Geschichte berichtet wird.
Und noch eine Anmerkung: Ich habe in diesem Falle nicht das Buch gelesen, sondern das Hörbuch (gelesen von David Nathan) gehört.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Simon und dessen Bruder müssen sich ihrem Schicksal beugen und mit ihrer Familie in die Einöde in ein altes Haus ziehen, da ihre Eltern quasi pleite sind. Jedoch gibt es den ein oder andern seltsamen Bewohner in der Umgebung und ein mysteriöser Spiegel bringt das Böse in Simons Vater zum Vorschein. Von diesem Augenblick an verwandelt sich Simons und Marks Leben in die blanke Hölle und ihr Vater nimmt sie mit auf eine Insel und lehrt sie in der Blutschule. Und wir der Name der Schule schon offenbart, steht ihnen ein Lehrplan des Grauens bevor.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover ist schlicht und dunkel gehalten, sehr typisch und passend für einen Thriller. Und die Kratzer im Tisch und der einzelne Stuhl zeigen sehr gut die Stimmung des Buches auf, denn mit seiner Angst ist man schließlich am Ende immer allein.
Und zur Hörbuchversion speziell kann ich nur sagen, das David Nathan klasse wie immer gelesen hat, etwas anderes bin ich auch gar nicht von ihm gewohnt. Zudem ist er eine interessante Abwechslung zu Simon Jäger, dem Stammsprecher der Fitzek-Romane. Wobei Simon Jäger mein Lieblingssprecher ist, aber da es sich hier um ein Horrorbuch handelt, passt Nathans rauere Stimme zum einen einen Tick besser, zum anderen macht es sich bei diesen fverknüpften Romanen einfach gut, dass sie nicht von ein und dem selben Sprecher gelesen werden.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich fand es wahrsinnig spannend mal etwas von Fitzek in Richtung Horrorthriller zu lesen, denn sonst ist man es ja gewohnt, dass er jede Frage in seinem Roman immer realistisch aufklärt und nie ins Fantasy/Horror abdriftet. Dadurch und bestimmt auch die ein oder anderen bewussten Formulierungen etc. kann man es eher als „Erstlingswerk“ empfinden (Die Blutschule ist Max Rhodes 1. Roman), obwohl Fitzek schon ein erfahrener Autor ist.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich wollte eh schon immer mal ein Horrorthriller oder etwas in die Richtung von Stephen King lesen und da war dieses Buch ein guter Einstieg, dauert das Hörbuch auch nur 5:45 Std. Und zufälligerweise liest David Nathan auch fast alle Hörbücher von King ein, was eindeutig für ihn als Sprecher in diesem Genre spricht. Was vielleicht die ein oder andere etwas zartere Seelen im Lesekreis betrifft, so möchte ich noch erwähnen, dass Die Blutschule jedoch etwas blutiger und sehr viel brutaler ist, als die meisten bisherigen Fitzek Romane.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Fitzek-Fans dürfen sich natürlich immer an diesen Roman wagen, aber auch diesen sei gesagt, dass er dennoch von seinem bisherigen Schema abweicht und das gefällt vielleicht nicht jedem, aber viele wird es sicher auch interessieren, dass Herr Fitzek mal wieder etwas neues ausprobiert ;)
Ansonsten dürfen gern alle begeisterten Horrorthrillerleser durch die Buchseiten blättern oder sich dem Hörgenuss David Nathans ergeben.

Simone
von Nickypaulas Bücherwelt

4/5 Sternen

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