Freitag, 10. Februar 2017

Assassin's Creed: Ketzerei

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Heresy ist ein eigenständiger Roman aus dem Assassins Creed Universum.
Ein paar Vorkenntnisse sind in meinen Augen wichtig, um das Buch voll und ganz zu verstehen. Wer also noch nie ein Spiel gespielt hat, ein auf Spiel basierendes Buch gelesen hat oder den Kinofilm kennt, könnte ein paar Verständnisschwierigkeiten haben. Wer jedoch in der Materie bewandert ist, für den wird es sich lohnen!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
In diesem Buch geht es um den Templer Simon, der eine hohe Führungsposition in ABSTERGO einnimmt und seine eigene Abteilung hat.
Er begibt sich auf eigene Ahnenforschung und lernt einen Vorfahren Gabriel Laxart näher kennen. Ein Mann, der einst an der Seite von Johanna von Orléans gestanden und mit ihr gekämpft hat.
Dieses Buch ist keine Spiele-Nacherzählung, sondern etwas ganz eigenes.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ein sehr schönes Cover, obwohl das Frontcover nicht ganz optimal bis zum Buchrücken geht, was aber nur bei näherem Hinsehen auffällt.
Auch die Rückseite ist schön gestaltet und lässt gesamt ein Assassins Creed Feeling aufkommen!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich bin ja offen für Neues und ich mag tatsächlich auch die Templer. Nicht so sehr, wie sie die Herrschaft anstreben, aber ihre Geschichte. Das ist mir schon bei dem Spiel >Rogue< klar geworden, das ich tatsächlich wirklich liebe!
Umso mehr war ich neugierig auf dieses Buch, obwohl ich von der Autorin noch nichts gelesen hatte.
Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, da der Text wirklich angenehm geschrieben wurde. Die Story fließt nur so vor sich hin. Einen ganzen Abend hat es gedauert und  - naja vielleicht auch etwas Nachtzeit ;) - um das Buch zu beenden.
Aber ich war sehr gefesselt. Der Mix aus heutiger Zeit und Vergangenheit ist wirklich toll getroffen.
Wobei ich mir in der Vergangenheit fast etwas mehr Story gewünscht hätte.
Simon ist mir - trotz dass er Templer ist - von Anfang an sympathisch gewesen.
Er macht in dieser Geschichte eine tolle Entwicklung durch und ich musste tatsächlich an einigen Stellen sehr lachen, wenn er in seinen jüngeren Vorfahren "gefahren" war und mit Johanna zu tun hatte. Gerade die erste wirkliche Begegnung war witzig, was den so starken und zielgerichteten Templer doch sehr aus der Fassung gebracht hat. Ich mag solche Szenen in Büchern, weil sie die Grundstory einfach auch etwas auflockern und in diesem Fall Simon einfach etwas menschlicher und damit auch facettenreicher wirken ließen.
Auch den Handlungsstrang in unserer heutigen Zeit fand ich passend gelegt und nie uninteressant, wie es mir manchmal in anderen AC-Büchern ergangen ist.
Christie Golden hat einen tollen Schreibstil, der vielleicht auch Jugendliche ansprechen würde, obwohl ich die Stilart nicht direkt in den Jugendbereich einordnen würde. Dafür passierte einfach zu viel drumherum und es gab auch viele wissenswerte Details zur Geschichte.
Auf alle Fälle ein tolles Buch, was ich allen AC-Fans, die auch gerne mal ein Buch lesen wollen, empfehlen kann und auch für die interessant, die sich gerne näher mit dem Zeitalter von Johanna beschäftigen wollen.
Fazit: Eine tolle Ergänzung zu der restlichen Buchserie!
Nicky
von Nickypaulas Bücherwelt

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