Sonntag, 12. März 2017

Die Analphabetin, die rechnen konnte

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Die ist der 2. Geniestreich des schwedischen Autors Jonas Jonasson, und wie schon bei seinem Debütroman erzählt er eine Geschichte voller skurriler Zufälle, Verstrickungen und dies in seinem wunderbar zynischen Schreibstil.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Es wird die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko erzählt, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover wurde ähnlich dem Debütroman von Jonasson gestaltet. So ist ein Teil eines Zebras zu sehen, auf gelbem Grund und es sieht aus, als wäre das Cover mit einem Strick wie ein Päckchen verpackt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Originalcover und andere ausländische Cover sehr viel interessanter gestaltet finde.
Das Buch selbst hat auch sehr lustige Kapitelüberschriften und ist zusätzliche in Teile gegliedert.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Ich fand es toll, dass man die Lebensgeschichte der Protagonistin diesmal von Anfang an miterleben durfte und Nombeko ist gewiss kein einfachgestrickter Charakter. Ihre genialen und von vielen nicht erwarteten naturwissenschaftlichen Kenntnisse finde ich großartig. Und auch alle anderen Charaktere werden immer interessant beleuchtet und erklärt, hier läuft niemand einfach so durch die Geschichte, ohne dass man weis, was mit der Person ist. Generell liebe ich die Verstrickungen und Zufälle in diesem Buch, so dass auch ein Atombombentest quasi verhindert wird, weil jemand den Boden nicht weiter schrubben möchte J Jonassons Schreibstil allein schon ist aber wahnsinnig unterhaltsam und er könnte mir, ich glaube, auch einen total langweilige Geschichte erzählen und sie dennoch spannend klingen lassen. Aber Nombekos Geschichte ist generell schon alles andere als langweilig und normal ;)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Genau schon wie der Hundertjährige, dem Debütroman von Jonasson, macht Nombekos Geschichte einfach Spaß, hat mich zum Lachen gebracht, nicht nur wegen der geniales Ausdrucksweise und hat ihrem Vorgänger sogar etwas voraus, denn die Protagonistin ist mir sympathischer gewesen J

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt, mal etwas irrelustiges lesen mag und eigentlich jedem der auch mal leicht anspruchsvolle Lektüre mag, der kommt generell um Jonas Jonasson nicht drum herum. J

Simone
von Nickypaulas Bücherwelt

5/5 Sternen


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