Sonntag, 19. März 2017

Katiya Cerna Gestaltwandler: Streben nach Vollkommenheit



Katiya Cerna
Gestaltwandler: Streben nach Vollkommenheit

Vorweg:
"Gestaltwandler: Streben nach Vollkommenheit" ist ein Einzelband, welcher durch seinen ungewöhnlichen Schreibstil zum Mitdenken bewegt. 

Inhalt des Buches:
(Amazon)
Ryan Marlan ist zur Hälfte Gestaltwandler. Die Unvollkommenheit als sogenannter Halfer macht ihm sehr zu schaffen, doch das ändert sich, als ihm auf dem Nachhauseweg ein roter Vogel vor die Räder kommt. Er beschließt, das Tier mit in die Wandlervilla zu nehmen, um es gesund zu pflegen.

Einige Zeit lang scheint alles halbwegs glatt zu laufen. Doch schon bald spitzen sich die täglichen Schwierigkeiten mit dem Stiergewi Rick zu und dann muss sich Ryan auch noch seiner Vergangenheit stellen...

Denn der Meister hat sein Augenmerk erneut auf ihn gerichtet.

Cover, Bilder und Gestaltung
Das Cover hat mich gleich von ersten Blick in seinen Bann gezogen. Ich bin ein Fan von dunklen Farben und das Zusammenspiel mit dem Tiger und dem Vogel fasziniert sofort.

Meinung zum Buch
 In dem Buch geht es um den Protagonisten Ryan Marlan. Er ist ein Gestaltwandler, um genau zu sein ein weißer Tiger. Es gibt allerdings nicht nur vollwertige Gestaltwandler, auch Gewis genannt, sondern auch Halfer. Diesen müssen um ihre Vollkommenheit zu erreichen, ihre bessere Hälfte, also ihren Äquivalenten finden. Zu dieser Sorte gehört leider auch Ryan.

In dem Buch bekommen wir Einblicke in Ryans Leben mit den anderen Gestaltwandlern in einer geheimen Villa im Wald, aber auch von seiner turbulenten Begegnung mit seinem Äquivalent, welchen er anfangs nicht mal erkennt. Gleichzeitig wird er aber auch einer anderen Gefahr ausgesetzt, die er meistern muss.

Ich hatte zu Anfang des Buches Schwierigkeiten, die verschiedenen Personen, welche gerade in dem Absatz vorkommen, auseinander zu halten. Die Personen werden in dem Buch nicht nur durch die Nennung ihres Namens, ihres Wandeltiers oder einen Spitznamens unterschieden, sondern zumeist auch durch reine Benennung der Haarfarbe, Augenfarbe, des Größen- und Altersunterschiedes. Nach ein paar Kapiteln gewöhnt man sich an diesen eher ungewöhnlichen Schreibstil und kann mit den Personen im Buch mitfiebern und auch über so manchen Kommentar schmunzeln.

Die Handlung ist gut aufgebaut und bietet sowohl Spannung, als auch so manche Gefühlsregung. Es hat mir außerdem gefallen, dass Ryan im Prolog und dem Epilog direkt die Leser anspricht. Es vermittelt ein vertrautes Bild, wie als würde mir ein Freund diese Geschichte erzählen.

Fazit
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen will und sich nicht scheut, beim Lesen auch viel mitdenken zu müssen. :)

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